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Qemu VM Grundlagen System: Zeta Verwendetes System: ZETA 1.21 Übersicht
Einfacher Modus QEmu ist ein beliebter Emulator zum emulieren von Betriebsystemen unter ZETA. Seit ZETA 1.21 ist eine Benutzeroberfläche für den Emulator mit dabei, genannt QemuVM, welcher eine Bedienung noch bedeutend vereinfacht. Dieses Tutorial wird Ihnen zeigen, wie man den QemuVM verwendet. Den Emulator finden Sie im ZETA Menü unter Emulatoren. ![]() QemuVM hat eine einfache und eine erweiterte Ansicht. Gestartet wir die Benutzeroberfläche immer in der einfachen Ansicht. Die erweiterte Ansicht wird aktiviert, wenn Sie auf Erweiterter Modus drücken. In der einfachen Ansicht haben Sie nur wenig Einstellmöglichkeiten, welche aber für den Normalfall für eine Emulation einer Imagedatei vollkommen ausreicht. Die erweiterte Ansicht wird erst dann benötigt, wenn Sie mehrere Imagedateien verwenden möchten, oder auf eine dieser installieren möchten. Wählen Sie dazu bei Hard image path: die von Ihnen zu emulierende Imagedatei aus, indem Sie auf die Schaltfläche mit dem Ordnersymbol klicken und dann im Dateisystem die Datei suchen und auswählen. Für das Tutorial verwenden wir eine Imagedatei von Haiku OS, dem Open Source BeOS r5 Nachbau. Möchten Sie die Emulation im Vollbild Modus laufen lassen, setzen Sie einen Haken bei Im Vollbild-Modus starten.
Möchten Sie ein DOS oder Windows System emulieren, und möchten dabei eine 16Bit Soundblaster Soundkarte emulieren, setzen Sie eine Haken bei SB 16 Audio emulieren.
Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, startet man die Emulation mit der Starten Schaltfläche. ![]() Das ausgewählte System wird gestartet. Die Qualität der Emulation hängt von der Leistung Ihres Rechners ab und der Beschaffenheit des emulierten Systems. Grafisch aufwendige Systeme mit vielen Prozessen beim Betrieb (z.B. WindowsXP) benötigen schon einen schnellen und leistungsstarken Rechner um diese annehmbar zu emulieren. zurück zur Übersicht Erweiterter Modus Aktiviert man die erweiterte Ansicht, wird eine komplett andere Ansicht geladen, bei der man bedeutend mehr Einstellmöglichkeiten hat. ![]() Beispielsweise können Sie hier mehrere Imagedateien auswählen. Dabei wird unter Disketten-, Festplatten- und CD Laufwerken unterschieden. Außerdem hat man bei Diskette und CD Laufwerk die Möglichkeit, diese nicht nur als Image einzubringen, sondern auch das reale Laufwerk. Das einfügen der Imagesdateien geschied auf die selbe Weise, wie bei der einfachen Ansicht. Drücken Sie auf die Schaltfläche mit dem Ordnersymbol und wählen diese aus. Möchten Sie bei Diskette oder CD Laufwerk das reale Laufwerk auswählen, drücken Sie auf die Schaltfläche mit dem jeweiligen gerätbezogene Symbol (Diskette, CD). Es wird automatisch der Pfad zu dem jeweiligen Laufwerk eingefügt.
Über Starten von: können Sie auswählen, von welchen Laufwerk aus gebootet werden soll. ![]() Hier haben Sie die Auswahlmöglichkeiten Diskette, Festplatte und CD_Laufwerk, wobei bei Festplatte immer die erste Festplatte (Festplatte 1:) gemeint ist. Über Tastaturlayout: können Sie die Sprache auswählen, welche die Tastatur während der Emulation verwenden soll. ![]() Der QemuVM ermöglicht eine Auswahl aus einer Vielzahl an Tastaturlayouts, welche wir in dem oben angezeigten Bildschirmausschnitt aus optischen Gründen, stark reduziert haben. Über den Regler bei RAM Größe (MB):, kann der Arbeitsspeicher des zu emulierenden Systems eingestellt werden. ![]() Stellen Sie die gewünschte Arbeitsspeichergröße ein, indem Sie den Regler nach rechts verschieben. Der rote Bereich ist die Speichergröße, für das emulierte System. Der grüne Bereich ist der komplette, zur Verfügung stehende, Arbeitsspeicher des Systems auf dem die Emulation läuft.
Wie bei der einfachen Ansicht, kann man auch hier den Vollbild Modus und das Emulieren einer 16Bit Soudblaster Soundkarte aktivieren. Zusätzlich hat man hier nun noch die Möglichkeit, mit Auswahl Lokal Zeit, die reale Zeit mit in die Emulation zu übernehmen. Der Windows 2000 hack wird bei der Installation von, wie sollte es anders sein, Windows 2000 benötigt um ein Emulationsproblem zu umgehen. Dieser wird dann beim späteren Emulieren des installierten Systems nicht mehr benötigt. zurück zur Übersicht Konfigurationen Um nicht jedesmal alle Einstellungen neu angeben zu müssen, besitzt der QemuVM eine Möglichkeit, Konfigurationen zu speichern. ![]() Nachdem Sie alle Angaben für die Emulation eingestellt haben, geben Sie im Eingabefeld Image-Name einen Namen für die Konfigurationsdatei ein. Betätigen Sie danach die Schaltfläche mit dem roten Kreuz- Symbol und die im Emulator angegebenen Informationen werden abgespeichert. Die gespeicherte Konfiguration wird mit einem Rechnersymbol und dem Konfigurationsnamen versehen in einer Auswahlbox dargestellt. Mit Doppelklick auf diese, wird die Konfigurationsdatei geladen und die darin gespeicherten Daten auf den Emulator übertragen. Um eine gespeicherte Konfigurationsdatei zu löschen, markieren Sie diese und betätigen dann die Schaltfläche mit dem Mülleimer- Symbol. zurück zur Übersicht Imagedatei erstellen Mit hilfe des QemuVM kann man auch leere Imagedateien erstellen, um diese dann z.B. bei der Installation eines Systems als Ziellaufwerk zu verwenden. Diese Funktion ist von der einfachen und der erweiterten Ansicht aufrufbar. Betätigen Sie dazu einfach die Schaltfläche Diskimage erstellen.... ![]() Mit dem Regler Disk Image Size: stellen Sie die Größe der Imagedatei ein. Schieben Sie dazu einfach den Regler nach rechts, bis Sie die Größe haben, welche Sie als Imagedatei anlegen möchten. In dem darunter liegenden Eingabefeld geben Sie den Namen ein, welchen Sie der Imagedatei geben möchten. ![]() Bevor Sie nun die Imagedatei speichern, können Sie noch ein Format für die Imagedatei wählen, indem Sie dieses bei Image format: auswählen (z.B. Bochs Datei, VMware Datei, uvm). zurück zur Übersicht Bereitgestellt durch BeSly, der BeOS & Zeta Wissensbasis. |